Corona Hilfe


Dank der vielfältigen Spenden aus Köngen, aus Teilen des Kreises Esslingen (Neckar ECHO) sowie von unseren Mitgliedern und Pat*innen konnten wir einigen Familien in Indien in dieser schweren Pandemiezeit finanzielle Unterstützung für Impfungen, Medikamente und Nahrungsmittel leisten.

Dafür bedanken wir uns bei allen Spender*innen, aber auch unseren Partnern, den Schwestern Sr. Sleeva, Direktorin des Jesus Mary Joseph Social Society Service in Mahabubnagar sowie Sr. Lilly und Sr. Binny vom Sancta Theresa Convent in Yemmiganur. Die Schwestern wissen am besten, wo die Not am größten ist und haben die Verteilung unserer Hilfe veranlasst.

Gerne nenne ich vier konkrete Beispiele:

Geetha ist Köchin, aber schon seit 7 Monaten ohne Arbeit und finanzielle Unterstützung. Sie ist zwar noch jung, aber schon Witwe und hat drei Kinder zu ernähren. Wir konnten ihr mit 28,000/- Rs. bzw. 325 Euro eine große Last abnehmen und dafür sorgen, dass sich Geetha mit ihren Kindern ausgewogen ernähren kann.

Yagamma ist alleinstehend und hatte als junge Frau einen Unfall, bei dem ihr Bein so schwer verletzt wurde, dass sie seither stark gehbehindert ist. In der St. Mary’s School in Yemmiganur hilft sie den Lehrer*innen bei der Betreuung der Schüler*innen und verdient sich ihren kärglichen Unterhalt. Mit 120 Euro konnten wir auch sie sehr glücklich machen.

Hier sind die zwei Videos von Gheeta und Yagamma zu sehen. Beide können nicht englisch sprechen, versuchen aber trotzdem ihren Dank zu übermitteln. Wie heißt’s: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“.

Sr. Sleeva hat uns die Situation von Balaswamy und seiner Familie geschildert. Er wurde mit dem Coronavirus ins Krankenhaus eingeliefert und mit Sauerstoff behandelt. Dafür war finanzielle Hilfe über 10,000/- Rs. bzw. 116 Euro notwendig. Leider ist Balaswamy trotz der Behandlung mit nur 45 Jahren verstorben. Er hinterlässt seine Frau und zwei Söhne.

Jayamma wohnt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen Santhosh und Sunil in Koilakuntla. Sie und Sunil sind mit dem Virus infiziert und ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Ehemann verdient als Hilfsarbeiter gerade genug zum Überleben. Trotzdem ermöglichen sie den Söhnen eine gute Schulbildung, damit sie es später im Leben einfacher haben. Damit Jayamma und Sunil wieder mit gesunder Ernährung zu Kräften kommen, erhielten Sie von Sr. Sleeva eine Hilfe über 5,000/- Rs. bzw. knapp 60 Euro.

Mit diesen Beispielen möchte ich aufzeigen, dass aus unserer Sicht mit kleinen Beträgen den armen Familien wertvolle Hilfe geleistet werden kann.

Die krasse Situation im zweiten Quartal scheint sich zumindest nun etwas zu entspannen und der strenge Lockdown wird in kleinen Schritten gelockert. Was sicherlich noch einige Zeit andauern wird, sind finanzielle Probleme in der armen Bevölkerungsschicht. Wir möchten Sie deshalb erneut um Ihre Hilfe bitte, damit wir gerade diesen Menschen mit unserer Solidarität beistehen und sie nicht im Stich lassen.

Unser Spendenkonto: DE37 6115 0020 0103 4835 31  

Zur Unterstützung unserer Ziele bitten wir um einmalige oder regelmäßige Spenden, die garantiert zu 100 % weitergeleitet werden.

Falls gewünscht, ein bestimmtes Projekt in das Nachrichtenfeld eintragen. Mit Name & Adresse können wir am Jahresende eine Spendenbescheinigung ausstellen.

 

Persönliche Informationen

Spendensumme: 20€

Herzlichen Dank!

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